GEISTIG FIT - das Magazin für ein Leben in geistiger Fitness

Geistig fit-Heft 6-2011
Quiz mit geistiger Aktivierung des Zuschauers

GEISTIG FIT ist eine Zeitschrift mit dem allgemeinen Anspruch, die Möglichkeiten für ein Leben in geistiger Fitness zuverlässig zu verbessern. Damit ist die Absicht verbunden, die geistigen Potenziale bei gleichzeitiger Förderung der psychischen Stabilität stärker auszuschöpfen.


Die Beiträge in GEISTIG FIT werden aus einer Tradition gespeist, in der wissenschaftliche Erkenntnisse aus dem Gebiet der geistigen Leistungssteigerung mit gleichzeitiger Förderung der Lebensqualität für die Lebenspraxis nutzbar gemacht werden sollen. Die Grundlage bilden Erkenntnisse und praktische Maßnahmen, die sich bisher bewährt haben (konkreter dargestellt in "Die GfG-Tradition"). Die Weiterentwicklung besteht darin, ständig nach Verbesserungen zu suchen und unter den vielen Mitteilungen über neue Erkenntnisse und Maßnahmen im Gebiet der geistigen Leistungssteigerung die herauszufinden und in die GfG-Tradition zu integrieren, die wissenschaftlich gut begründet sind. Dadurch driften die Aussagen der Beiträge in der Zeitschrift GEISTIG FIT nicht in die Beliebigkeit wie viele Produkte der Massenmedien ab, die nur etwas Neues, Sensationelles bieten wollen.

 

GEISTIG FIT ist die Mitgliederzeitschrift der Gesellschaft für Gehirntraining e.V. (GfG). Sie kann auch ohne Mitgliedschaft abonniert werden. Die Homepage der GfG (www.gfg-online.de) gewährt kostenlose Einblicke in Beiträge und Übungen des letzten Dutzends an Ausgaben.

 

Nachfolgend können Sie sich von hier aus anhand von zwei Beispielen ein Bild darüber machen, wie die Titelseiten aussehen, welche Inhalte ein Heft umfasst und wie ein Beitrag in der ersten Hälfte des Magazins GEISTIG FIT gestaltet ist. Der zweite Teil enthält jeweils nur Übungsvorlagen. Diese sind in den nachfolgenden Dateien nicht wiedergegeben. Wer an den Übungen interessiert ist, müsste die Homepage der GfG (www.gfg-online.de) anklicken. Sie enthält Dutzende von Beispielen.

   

GEISTIG FIT Heft 1, 2015
Titelbild, Inhaltsverzeichnis und ausgewählter Beitrag: Uschi Glas macht Schüler und Senioren geistig fit
GEISTIG FIT Heft 2, 2015
Titelbild, Inhaltsverzeichnis und ausgewählter Beitrag: Erwin A. Roth: Wegbereiter für das wissenschaftliche Intelligenztraining
 

 
Inhaltsverzeichnis
      
  1. Erscheinen und Umfang
  2. Zielgruppe  
  3. Zwecke  
  4. Innovationen  
  5. Empfehlungen  
  6. GEISTIG FIT als Quelle von Übungsaufgaben  
  7. Nutzen für eine gesellschaftliche Mehrheit  
  8. Literatur
     

1 Erscheinen und Umfang

Die Zeitschrift erscheint seit 1991 zweimonatlich und wird vom VLESS Verlag aus Ebersberg verlegt. Sie umfasst 36 Seiten. Die hintere Hälfte davon enthält jeweils Übungsaufgaben.

 

Titelbild Geistig fit 5-2012
Titelbild für GfG als Kooperationspartner der bundesweiten Aktion "Warnzeichen Vergesslichkeit"

2 Zielgruppe

 

GEISTIG FIT wendet sich an alle deutschsprachigen Personen mit Lesefähigkeit, die sich für die Förderung der kognitiven Leistungsfähigkeit bei sich selbst oder allgemein interessieren.

 

3 Zwecke

 

Mit der Herausgabe von GEISTIG FIT sollen die von Nachrichtentechnikern wie Karl Steinbuch, Mathematikern und Physikern wie Helmar Frank entwickelten Modelle der menschlichen Informationsverarbeitung in der Wahrnehmung der Wissenschaftler und Laien gehalten werden, die an einer Anwendung im Bereich der individuellen Förderung der Informationsverarbeitungsleistungen interessiert sind. Denn die Vorzüge dieser Modelle liegen in ihrer Exaktheit und darin, dass ihre Komponenten auf einem hohen Niveau messbar sind (Absolutskalenniveau: Bit-Sekunden-System) (Lehrl & Fischer, 1988). Damit trägt ihre Anwendung auf Maßnahmen zur Veränderung von Informationsverarbeitungsleistungen ein großes Potenzial, sie auf wenige in den Modellen einander unabhängige wesentliche Variablen zu beschränken und diese auf einem Messniveau erfassen zu können, wie es naturwissenschaftlich ausgebildete Personen gewöhnt sind. Diese Modelle müssen aber noch Schritt für Schritt an die Praxis der geistigen Leistungsförderung angepasst werden, wozu der Intelligenzpsychologe und langjährige Präsident der Deutschen Gesellschaft für Psychologie, Erwin Roth, Schlüsselerkenntnisse lieferte.  

In der Praxis hat man es aber mit Personen zu tun, die sich nicht jederzeit im geistig hochtourigen Zustand befinden. Sie sind mal schläfrig, mal entspannt wach oder überreizt, zeitenweise vielleicht sehr ausgeruht oder andererseits "gut drauf" oder erschöpft. Hier können ausgewählte neurophysiologische und -chemische Erkenntnisse, insbesondere Modelle wie das Aktivationsmodell nach Robert Yerkes & John Dodson oder das Modell des generellen Adaptionssyndroms nach Hans Selye viel zur effektiven geistigen Leistungsförderung beitragen.      

 

Eine derartige Entwicklung der effektiven praktischen geistigen Leistungsförderung bedarf eines langzeitigen Austauschs von informations- sowie intelligenzpsychologischen, neurochemischen und -physiologischen Konzepten einerseits und Erfahrungen im Bereich praktischer Maßnahmen andererseits. Dieser Austausch verspricht nur erhebliche Erfolge, wenn er über viele Jahre andauert, in denen Praktiker zunehmend die theoretischen Konzepte lernen und Theoretiker sich mit der Praxis vertraut machen. Mit wachsender Kompetenz im theoretischen und praktischen Gebiet erhöht sich die Fähigkeit, die Richtigkeit und den Nutzen (scheinbar) neuer Erkenntnisse und Maßnahmen auf dem Gebiet der geistigen Leistungsförderung adäquat zu bewerten. Damit sinkt die psychisch destabilisierende Orientierungslosigkeit, die angesichts des zunehmenden Überangebots an Mitteilungen über Erkenntnisse und Maßnahmen zur kognitiven Fitnesssteigerung zu erwarten ist. Personen mit einer hohen Kompetenz kommen schließlich in die Lage, in dem Gebiet Innovationen zu entwickeln, die von dauerhaftem Nutzen sind.

 

Auf den beiden dargestellten Kernabsichten, im Gebiet der kognitiven Leistungsförderung mit Hilfe von GEISTIG FIT die Kompetenz der Leser zu erhöhen und zunehmend die Konzepte verschiedener wissenschaftlicher Disziplinen und praktischen Maßnahmen aufeinander abzustimmen, bauen mehrere spezifische Zwecke auf: Die Zeitschrift dient als


  • Kommunikationsmittel
  • Übungsmaterial
  • Weiterbildungsmedium
  • Forschungsmedium
  • Innovationshilfe
  • Informierungsmedium zum Verbraucherschutz.

 

  • GEISTIG FIT als Kommunikationsmittel:
    •  
    • Die Zeitschrift soll die Kommunikation zwischen Personen fördern, die sich für die Erhaltung, Steigerung und gegebenenfalls Wiedergewinnung einer    individuell hohen mentalen Leistungsfähigkeit interessieren.
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    • Sie soll auf Veranstaltungen mit einschlägigen Themen aufmerksam machen, die zudem eine face-to-face-Kommunikation ermöglichen und soll über die behandelten Themen derartiger Veranstaltungen berichten.

 

  • GEISTIG FIT als Übungsmaterial: Jede Ausgabe enthält viele Übungsaufgaben als praktische Hilfen zur Förderung der eigenen geistigen Leistungsfähigkeit, zur Verwendung durch Personen, die Kurse und Seminare über kognitives Leistungstraining geben oder für Personen, die stationäre Klinikpatienten, leicht bis mittelschwer demenzielle Personen oder bettlägerige Angehörige im häuslichen Bereich mental anregen wollen. Die Übungsaufgaben werden weiterhin als Fördermaterial im Mathematikunterricht eingesetzt und von Friederike Sturm als Jahrbücher herausgegeben.
Geistig fit-Titelseite 2-2008
Auch Essen und Trinken können geistige Fitness fördern

 

  • GEISTIG FIT als Weiterbildungsmedium: Die Zeitschrift berichtet über Grundlagen zur Wahrnehmung, Intelligenz, Konzentration, Kreativität, zum Denken, Lernen, Gedächtnis usw. aus Sicht der Informationspsychologie und Neurophysiologie. Außerdem setzt sie sich mit neuen Erkenntnissen und Beiträgen zu Maßnahmen auseinander, die die geistige Leistungsfähigkeit bei Erhaltung oder sogar Steigerung der psychischen Stabilität fördern. Dazu gehören nicht nur kognitive, sondern auch unterstützende somatische Maßnahmen aus den Bereichen der Ernährung, der Bewegung, des Schlafs und der Sinnesleistung. In GEISTIG FIT erscheinen zudem als Originalarbeiten Erfolgsprüfungen von psychischen und somatischen Maßnahmen und Produkten (z. B. Gedächtnistrainings, Logiktrainings, Wissenstrainings; Fischöl, Mittagsschlaf, Blaulicht usw.) die mit dem Anspruch verbunden sind, die kognitive Leistungsfähigkeit bei Erhaltung der emotionalen Stabilität zu fördern.

 

Geistig fit-Titelbild 4-2011
In GEISTIG FIT: Wissenschaftliche Studien, z.B. Einfluss von Milch auf Arbeitsspeicherkapazität und Selbstvertrauen
  • GEISTIG FIT als Forschungsmedium:
    •  
    • Der multidisziplinäre Austausch von Überlegungen und Erfahrungen, der durch die Zeitschrift kontinuierlich weitergeführt wird, bildet eine Tradition. Diese ermöglicht eine rasch fortschreitende Anpassung von Modellen der menschlichen Informationsverarbeitung an die praktischen Erfahrungen und Erfordernisse. Außerdem erleichtert sie die Bewertung geeigneter Konzepte, Maßnahmen und Produkte zur Förderung der kognitiven Leistungsfähigkeit bei Erhaltung oder Steigerung der psychischen Stabilität. In diesem Rahmen interessieren auch Erkenntnisse über die biologische Basis der Informationsverarbeitung. So zeigte sich in mehreren Studien, dass mentale Regsamkeit im normalen Bereich der Blutglukoseversorgung (Euglykämie) das Maximum erreicht. Speicherleistungen des Gedächtnisses liegen hingegen bei einer leichten Überzuckerung auf dem Höchstniveau (Hyperglykämie) (Lehrl et al., 2011). Derartige Erkenntnisse können erhebliche Rückwirkungen auf die Praxis wie z. B. auf die Lebensführung zur Förderung der geistigen Fitness haben.
    •  
    • Nicht nur für die Erstdarstellung von verbesserten oder neuen theoretischen Überlegungen und praktischen Maßnahmen, sondern auch für deren Prüfungen durch wissenschaftliche Studien ist GEISTIG FIT oft das zentrale Publikationsorgan. Hier erscheinen häufig Originalveröffentlichungen über Erfolgsprüfungen oder Maßnahmenbezogene Erkenntnisse durch wissenschaftliche Studien. Ein Beispiel dafür ist eine Verlaufsstudie an 182 Erwachsenen. Sie ermittelte die für die Lebensführung wichtige Erkenntnis, dass die tägliche Getränkezufuhr von 2,5 Litern bei Erwachsenen das Optimum an geistiger Leistungsfähigkeit, Wohlbefinden, Aktivitätsdrang, subjektiver kognitiver Fitness und psychischer Stabilität erbingt (Wagner et al., 2012). Eine andere Pilotstudie, die mit Lesern von GEISTIG FIT durchgeführt wurde, wies nach, dass sie sich trotz ihrer überdurchschnittlich hohen mentalen Anregungen durch ein Obst- und Gemüsekonzentrat in Pulverform noch steigern können. Dessen regelmäßige Einnahme über 30 Tage war mit einer Erhöhung der kognitiven Leistungsfähigkeit um 9,7 % verbunden (Sturm & Lehrl, 2012). Andere Originalveröffentlichungen berichteten über die Erfolgsprüfung von Programmen, die je mehrere Maßnahmen umfassten und die in den Erfolg in Schule, Beruf und Alltag eingreifen. Beispiele sind die förderlichen Einwirkungen verschiedener Geistig fit-Programme auf die kognitive Leistungsfähigkeit von Erstklässlern (Drauschke et al., 2011) und Abiturienten in Gymnasien (Albrecht et al., 2010), von AZUBIs (Huber et al., 2010), von Berufstätigen ab 40 Jahren (Lehrl & v. d. Driesch, 2010) und von Erwachsenen ab dem 50. Lebensjahr bis ins mittlere Seniorenalter (Gieseke et al., 2011; John et al., 2015). In der Zeitschrift erscheinen auch Erstveröffentlichungen von Erfolgsprüfungen von Produkten, die mit dem Werbeanspruch verbunden sind, die Intelligenz, das Gedächtnis oder die geistige Fitness zu fördern (z.B. Fischöl: Schröder et al., 2012). Die Prüfungsergebnisse sind für potenzielle Nutzer derartiger Produkte wichtig.
    •  
    • Wissenschaftliche Originalarbeiten können sich wegen der im Fachwissen stark unterschiedlichen Leserschaft nicht detailliert mit methodischen      Einzelheiten befassen. Deshalb dienen sie teils als Vorbereitungen von      Publikationen in internationalen Zeitschriften mit Gutachtersystemen. So      bereitete Schimmelpfenning das Thema der positiven Wirkung von geistigen Leistungstrainings bei stationären Patienten im Krankenhaus in GEISTIG FIT vor (2000), das dann durch GfG-Mitglieder weiterbearbeitet wurde und in der international renommierten Fachzeitschrift Journal of Rehabilitation Research and Development publiziert werden konnte      (Brem et al., 2010). Ähnliches geschah mit der Erkenntnis, dass Blaulicht      einer bestimmten Wellenlänge (ca. 470 nm) die Wachheit und Informationsverarbeitungsgeschwindigkeit steigert (Gerstmeyer, 2000; Gerstmeyer & Lehrl, 2004; Lehrl et al., 2007).
    •  
    • Einige der in GEISTIG FIT vorbereiteten Erkenntnisse gingen in die internationalen Massenmedien ein und wurden nicht nur zu Schlagwörtern, sondern beeinflussten die Lebensführung vieler Menschen und regten obendrein die internationale Forschung an, beispielsweise die überspitzt formulierten Feststellungen "Kaugummikauen macht schlau" oder      "Faulenzerurlaub macht dumm". Ein gesellschaftlich wichtiges Thema wurde ebenfalls in GEISTIG FIT durch Artikel vorbereitet, die belegten, dass die PISA-Studien letztlich Tests für Allgemeine Intelligenz sind (Lehrl, 2005; Weiss, 2005) und dass sie neben üblichen Intelligenztests u. a. ein Bild darüber ermöglichen, wie sich die geistige Leistungsfähigkeit von Staaten wie Deutschland über die letzten Jahrzehnte entwickelte. So wurde für Deutschland, dessen Wohlergehen im Wesentlichen von den Kopfleistungen der Bürger abhängt, ein durchschnittlicher Rückgang der geistigen Leistungsfähigkeit festgestellt. Diese Erkenntnisse wurden in wissenschaftlichen Fachzeitschriften wie der Psychologischen Rundschau (Rindermann, 2006), im Internet (Donner, 2006) und in der Tagespresse (z. B. Welt (Kulke, 2006), Berliner Morgenpost (Kulke, 2005), Nürnberger Nachrichten) aufgegriffen und ausführlich behandelt.

 

  • GEISTIG FIT als Innovationshilfe: Die kontinuierliche Informierung über Weiterentwicklungen von Ideen und die Erstinformierungen von Forschungsergebnissen einschließlich Erfolgsprüfungen durch Originalpublikationen bilden die Grundlage von Innovationen. Beispiele sind unten angeführt.

 

  • GEISTIG FIT als Verbraucherschutz: Die Originalarbeiten über Erfolgsprüfungen von Maßnahmen und Produkten mit dem Anspruch, die kognitive Leistungsfähigkeit zu fördern, sowie einschlägige Empfehlungen sollen den Lesern eine Orientierung für deren Lebensführung geben und gegen unhaltbare Werbeversprechen auf dem geistigen Fitness-Gebiet schützen. Tatsächlich scheinen "leere" Versprechen die Regel zu sein. So wurden von GEISTIG FIT-Mitarbeitern im Jahr 2005 alle im Internet recherchierbaren Anbieter von Maßnahmen und Produkten angeschrieben, die mit dem Versprechen warben, die geistige Fitness zu steigern. Auf 147 Anfragen kamen 24 Rückmeldungen. 13 davon konnten wissenschaftliche Belege für die positive Wirkung auf die geistige Fitness vorlegen (NN, 2011).

 

Titelbild GEISTIG FIT 3-2010
Zur Lebensführung in geistiger Fitness gehört mehr als mentale Übungsaufgaben

4 Innovationen

Aus der GEISTIG FIT-Tradition entstand als Einzelmaßnahme das Mentale Relaxationstraining (Schäfer et al., 2007), das zuerst in dieser Zeitschrift öffentlich vorgestellt wurde. Infolge der in GEISTIG FIT über Jahre vermittelten Erfahrungen und Erkenntnisse kristallisierten sich zudem sogenannte Geistig fit-Programme heraus. Sie kennzeichnet, dass sie neben kognitiven stets auch körperliche Maßnahmen umfassen. Auf diese Weise sind sehr effiziente Programme zur geistigen Leistungsförderung entstanden. Effizient bedeutet, dass mit relativ wenig Aufwand große Wirkungen erzielt werden. So erhöhte sich beispielsweise bei "gesunden" Senioren die Kapazität des Arbeitsspeichers durch acht anderthalbstündige Kurseinheiten im Abstand von je einer Woche um 42,5 % (Gieseke et al., 2011). Weitere, hinsichtlich der Effekte erfolgreiche Geistig fit-Programme wurden für Erstklässler (Drauschke et al., 2011) und Abiturienten in Gymnasien (Albrecht et al., 2010) entwickelt sowie für AZUBIs (Huber et al., 2010) und Berufstätige ab 40 Jahren (Lehrl & v. d. Driesch, 2010).

 

Titelseite GEISTIG FIT 1-2010

5 Empfehlungen

Die "Geistig Fit" als Literatur zum Themenkreis "Erhalt des kognitiven Leistungsvermögens" wird beispielsweise bei der Nachsorge einer Leukämie oder Knochenmarkstransplantation empfohlen (www.leukaemie-kmt.de).

 

6 GEISTIG FIT als Quelle von Übungsaufgaben

Die Übungsaufgaben aus GEISTIG werden teils gelegentlich, teils in Serien von Illustrierten und Magazinen übernommen wie zum Beispiel HÖRZU Wissen, Apothekenumschau, ZEIT Magazin Wissen oder PTA Professional.

 

7 Nutzen für eine gesellschaftliche Mehrheit  

Eine im Jahr 2008 durchgeführte und publizierte Repräsentativstudie über die Wünsche der Erwachsenen in Deutschland ergab, dass "geistig fit" zu sein von 85 % der Befragten genannt wurde und damit den Rang 1 einnahm. Danach folgten Wohlbefinden (82 %) und "gesund zu sein" (75 %) (Teichert, 2008). Für ihre geistige Fitness investieren die meisten Erwachsenen wöchentlich elf Stunden an Zeit. Allerdings tun sie, wie die Analysen ihrer Tätigkeiten zeigen, oft Nutzloses oder gar Schädliches (Lehrl, 2010). Dies weist darauf hin, dass die Zeitschrift GEISTIG FIT durch eine größere Verbreitung als bisher zu einem erheblichen Gewinn in der deutschen Gesellschaft beitragen könnte, deren Bürger mehrheitlich als Kopfarbeiter charakterisiert werden. 

 

8 Literatur

GEISTIG FIT 3-2011

Astrid Albrecht und Mitarbeiter (2010) Gymnasiasten werden gut und selbstsicher. GEISTIG FIT 20 (6): 3-6. Das Literaturverzeichnis dazu. Weitere Informationen unter "mental-aktives lernen".

 

Matthias H. Brem et al. (2010) Stop of loss of cognitive performance during rehabilitation after total hip arthroplasty-Prospective controlled study. Journal of Rehabilitation Research and Development 47 (9): 891—898.

 

Susanne Donner -ddp/wissenschaft.de (16.05.2005) Forscher schlagen Alarm: In den Industrieländern ist der IQ auf Talfahrt. http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/hintergrund/253016.html

 

Klaus Drauschke et al. (2011) Spitzenleistungen an Gymnasien. GEISTIG FIT 21 (2): 12-15. Das Literaturverzeichnis dazu.

 

Helmar Frank (1962) Kybernetische Grundlagen der Pädagogik. Agis-Verlag: Baden-Baden.

 

Kristian Gerstmeyer (2001) Licht und Intelligenz. GEISTIG FIT 11 (5): 3-5.

 

Kristian Gerstmeyer & Siegfried Lehrl (2004) Kataraktbedingte Änderungen der Informationsverarbeitung. Ophthalmologe 101: 158-163. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/14991313

 

Otto Gieseke et al. (2011) „Rundum fit - auch im Kopf“ - ein AOK-Programm. GEISTIG FIT 21 (5): 3-7.  

 

Andreas Huber et al. (2010). AZUBIs denken schneller. GEISTIG FIT 20 (1): 20-22.  

 

Dennis John et al. (2015) “Rundum fit– auch im Kopf“. Ein effizientes Programm zur Steigerung der geistigen Fitness.Geistig fit 25 (2):11-13.

 

Uli Kulke (31.12.2005) Werden wir immer dümmer? Berliner Morgenpost.

 

Uli Kulke (04.01.2006) Die unteren Schichten fallen ab. Welt. Auch auf WELT-Online: http://www.welt.de/print-welt/article188376/Die-unteren-Schichten-fallen-ab.html

 

Siegfried Lehrl (2005) PISA – ein weltweiter Intelligenz-Test. GEISTIG FIT 15 (1): 3-6.

 

Siegfried Lehrl & Bernd Fischer (1988) The basic parameters of human information processing: their role in the determination of intelligence. Person. Individ. Diff. 9: 883-896.

 

Siegfried Lehrl et al. (2007) Blue light improves cognitive performance. J. Neural Transm. 114: 457-460.

 

Siegfried Lehrl (2010) Deutsche wollen geistig fit sein und tun das Falsche. GEISTIG FIT 20 (3): 15-17.

 

Siegfried Lehrl & Volker von den Driesch (2010) Mehr Leistung und höheres Selbstvertrauen - Ergebnisse einer Studie zum Programm „Mental aktives Arbeiten im Beruf“ bei Berufstätigen ab 40. GEISTIG FIT 20 (4): 12-15.

 

Siegfried Lehrl et al. (2011) Reger Geist oder ein gutes Gedächtnis? GEISTIG FIT 21(3): 3-6.

 

NN (2011) Verbraucherinformation: Was macht wirklich geistig fit? GEISTIG FIT 21 (4): 13.

 

Heiner Rindermann (2006) Was messen internationale Schulleistungsstudien? Psychologische Rundschau 57: 69-86.

 

GEISTIG FIT 4-2010

Ronald Schäfer et al. (2007) Den Stress kontrollieren. Mehr Gelassenheit durch Mentales RelaxationsTraining.GEISTIG FIT 17 (5): 3-6.

 

Lutz Schimmelpfennig (2000) Ohne Kopf geht´s nicht. GEISTIG FIT 10 (2): 6-9.

 

Uwe Schröder et al. (2012) Wirkung von Omega-3 auf die geistige Fitness. GEISTIG FIT 22 (1): 21-22.

 

Karl Steinbuch (1961) Automat und Mensch. Über menschliche und maschinelle Intelligenz. Springer: Heidelberg.

 

Peter Sturm & Siegfried Lehrl (2012) Fit mit Obst- und Gemüsekonzentrat. GEISTIG FIT 22 (3): 10-12.

 

Thorsten Teichert (2008) „Health-Styles“ - Die Trendstudie von “healthy living”. Ergebnisbericht, Universität Hamburg, Arbeitsbereich Marketing und Innovation.

 

Günter Wagner et al. (2012) Die richtige Menge macht’s: Trinken für Wohlgefühl und geistige Fitness.GEISTIG FIT 22 (5): 3-7.

 

Volkmar Weiss (2005) IQ der Staaten. Aus PISA-Studien lassen sich Intelligenz-Quotienten errechnen. GEISTIG FIT 15 (1): 7-8.

                                                                                                                              12.04.2015