Warum und wo die Gesellschaft für Gehirntraining e. V. (GfG) die Hilfe der Presse braucht  

 

 

 

 

 

ACHTUNG!

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Nachfolgend geht es um die Fragen: Wer ist die GfG? Welche Zwecke verfolgt sie? Welche Schwierigkeiten bestehen, diese Zwecke zufriedenstellend zu erfüllen? Inwiefern kann die Presse zur Verbesserung der Lage beitragen?

– Schließlich folgen einige Beispiele für Ansatzpunkte.


 

 

 

Wer ist die GfG? Die GfG (Gesellschaft für Gehirntraining e. V.) ist eine gemeinnützige Gesellschaft, die von klinisch tätigen Ärzten, von Wissenschaftlern der Medizin und Psychologie sowie von Ingenieuren, Juristen und Unternehmern 1989 gegründet worden ist. Sie sollte zur Forschung und Praxis der Förderung von geistiger Leistungsfähigkeit und psychischer Stabilität beitragen. Dies für Jung und Alt, Gesund und Krank. Die in der GfG gewonnenen Erkenntnisse sollten schließlich in der Öffentlichkeit zu deren Nutzen verbreitet werden.

 

 

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Was führte zur Gründung der GfG? Einige der wissenschaftlich aktiven Gründer und Ihnen nahestehende Personen waren zur Auffassung gelangt, dass sich die geistige Leistungsfähigkeit und psychische Stabilität vieler Mitbürger noch beträchtlich fördern lässt. Gemeint waren nicht nur geistig abgebaute bzw. erkrankte, sondern auch „gesunde“ Personen. In diesem Rahmen entstanden informationspsychologische Konzepte der Intelligenz und als „Gehirn-Jogging“ bezeichnete Programme. Sie fanden in der GfG eine hervorgehobene Beachtung. Erst 2013 wurden sie vom darauf fußenden „Brain-Tuning“ abgelöst, das neben den psychischen vermehrt körperliche Maßnahmen einbezieht. 

  

Welche Zwecke verfolgt die GfG? Satzungsgemäß geht es ihr darum, die Entwicklung von wissenschaftlich begründeten effizienten Maßnahmen zur Wiedererlangung, Erhaltung und Steigerung der geistigen Leistungsfähigkeit und psychischen Stabilität zu fördern und die Ergebnisse in der Öffentlichkeit zu verbreiten.

 

Wer sind die Mitglieder? Mitglieder sind Personen aus dem In- und Ausland, die Interesse an der eigenen geistigen Fitness und/oder an der von anderen Personen haben. Neue Mitglieder sind immer willkommen.

 

Was hat die GfG erreicht? In ihr bzw. durch sie sind Erkenntnisse entstanden und favorisiert worden, deren Kern sich trotz der vielen zwischenzeitlich erfolgten weltweiten Forschung als stabil erwiesen hat. Zu den grundlegendsten gehören:

 

 

  • Fluide Intelligenz - die Fähigkeit, neue Probleme ohne Rückgriff aus Erfahrungen zu lösen - ist durch recht einfache, exakt formulierbare und messbare informationspsychologische Konzepte ersetzbar

  • Im Zentrum der fluiden Intelligenz stehen die Arbeitsspeicherkapazität und das geistige Durchhaltevermögen

  • Das Niveau an Wissen – fachlich als „kristalline Intelligenz“ bezeichnet - hängt von der Ausprägung der fluiden Intelligenz ab

  • Trotz genetischer Gegebenheiten lässt sich die geistige Leistungsfähigkeit bei fast allen Mitbürgern erheblich steigern

  • Körperliche Einflüsse wirken bei den meisten Mitbürgern mindestens ebenso stark auf die geistige Fitness wie geistige Übungen und das zusätzlich

  • Prinzipiell geeignete körperliche Größen wirken nur, wenn daneben geistige Herausforderungen bestehen

  • Verbesserungen der geistigen Leistungsfähigkeit und des Selbstvertrauens können innerhalb weniger Minuten bis Stunden erfolgen

  • Langfristige Steigerungen dauern bis zu etwa einem viertel Jahr; danach sind mit den gleichen Maßnahmen keine weiteren Verbesserungen zu erwarten, außer den altersabhängigen Intelligenzzunahmen bei Kindern und Jugendlichen

  • Bei vielen Mitbürgern herrschen Alltagssituationen und feste Lebensgewohnheiten vor, die nur Ausprägungen der geistigen Leistungsfähigkeit und des Selbstvertrauens zulassen, die weit unterhalb ihrer persönlichen Obergrenze liegen

 

 

Auf dem Boden der dargestellten Erkenntnisse sind darauf ausgerichtete einfache Übungen und Empfehlungen zur raschen und nachhaltigen Förderung der geistigen Fitness entstanden.
Um diese Erkenntnisse und praktischen Umsetzungen in die Bevölkerung zu bringen, wurde nicht nur die GfG als offene Mitgliedergesellschaft gegründet. Es entstand auch die Mitgliederzeitschrift GEISTIG FIT, die ebenfalls von Nichtmitgliedern abonniert werden kann. Außerdem wurde eine Homepage der GfG (www.gfg@online.de) geschaffen und die Ausbildung von Trainern für geistige Fitness angeregt.


Wie lässt sich feststellen, was die Erkenntnisse und Maßnahmen der GfG wissenschaftlich taugen? Es ist auf zwei Kriterien zu achten, die je in hohem Ausmaß erfüllt sein sollten:

 

 

  1. Wie lange beschäftigen sich die zur GfG beisteuernden Personen - z.B. die im Wissenschaftlichen Beirat der GfG - mit Themen aus dem Bereich des Einflusses von Interventionen auf die geistige Fitness bzw. auf Intelligenz und Wohlbefinden?
  2. Finden die wissenschaftlichen Beiträge dieser Personen in der wissenschaftlichen Gemeinschaft (Science Community) Anerkennung?

 

 

Es genügt nicht, ein sehr guter Wissenschaftler zu sein und über das betreffende Gebiet nicht schon einige Jahre gearbeitet zu haben. In einem hochkomplexen Gebiet wie dem Brain-Tuning dauert die Einarbeitung in die Feinheiten lange; denn es ist ein breites Spektrum an wissenschaftlichen Fachdisziplinen in wichtigen Aspekten zu berücksichtigen: Psychologie, Physiologie, Sinnesphysiologie, Neurologie, Ernährungswissenschaften, Sportwissenschaften, Arbeitswissenschaften, Psychiatrie, Augenheilkunde usw. Zum Vergleich: Nur um eines der Gebiete hinreichend zu erlernen, dauert es mehrere Studienjahre an Universitäten und Hochschulen.

 

Es ist also anzunehmen, dass ein anerkannter Wissenschaftler schon mehrere Jahre lang über Förderungen der geistigen Leistungsfähigkeit bzw. des Wohlbefindens tätig sein muss, um wesentliches zu dem Bereich beizutragen.

 

  • Andernfalls werden seine Erkenntnisse und daraus abgeleitete praktische Umsetzungen viele Mängel enthalten und deshalb die „Wirklichkeit“ nicht adäquat wiedergeben bzw. unnütz oder gar schädlich sein. Hinweise auf die Qualitätsniveaus von Wissenschaftlern liefern die Zitationsindexe SCI und SSCI oder Google Scholar. „Neue“ Erkenntnisse und Maßnahmen zur geistigen Fitnessförderung von jemand, die/der dort namentlich gar nicht oder selten auftaucht,  sind deshalb mit Vorsicht zu übernehmen.

Die Tradition der GfG (vgl. „Die GfG-Tradition“) und viele der Wissenschaftler, die mit ihr arbeiten (z. B. im wissenschaftlichen Beirat) erfüllen beide der oben herausgestellten Kriterien: lange Einarbeitungszeit und hohe wissenschaftliche Qualität.  

 

 

Was hat die GfG nicht erreicht? Angesichts der großen Vorteile, mit einem relativ geringen Aufwand an Wissen und praktischer Umsetzung große Wirkungen auf die Lebensqualität einschließlich Schulbildungsniveau, Beruf, Einkommen, Gesundheit und Lebensdauer zu erreichen, könnte die – oft kostenlose - Verbreitung ein Selbstläufer sein. Das trifft aber nicht zu. Denn …

 

  1. … viele Personen fühlen sich nicht betroffen, weil sie sich ohnehin für überdurchschnittlich intelligent halten und weil sie eigene geistige Leistungsminderungen so lange nicht an sich wahrnehmen, bis diese eine starke Ausprägung erreicht haben.
  2. … viele Personen und Einrichtungen, die über keine nachweislich profunde Kompetenz auf dem Gebiet der geistigen Leistungsfähigkeit und dem „Gehirntraining“ verfügen, unterbreiten Angebote mit wissenschaftlich nicht haltbaren Versprechen über Ziele wie „nichts mehr zu vergessen“ oder „ein perfektes Gedächtnis“ sowie ein „unendliches (kognitives) Potenzial“ zu erreichen. Derartige Versprechen sind nicht erfüllbar bzw. falsch und sogar - bei genauerem Durchdenken - unerwünscht und letztlich für das Leben in der Informations- und Wissensgesellschaft von geringer Relevanz. Die Enttäuschung von Mitbürgern, die sich auf solche Lockangebote einlassen, führt aber dazu, auch seriösen, d. h. wissenschaftlich abgesicherten Angeboten zu misstrauen (vgl. „Die GfG-Tradition“).
  3. … der populärwissenschaftliche und erst recht der fachwissenschaftliche Stil der Mitteilungen aus den Reihen der GfG überfordert etwa die Hälfte der Erwachsenen.

 

 

Inwiefern kann die Presse zur Verbesserung der Lage beitragen?

 

Wer den mit Hilfe der GfG erreichbaren Erfolg bei Mitbürgern und Gesellschaft für wichtig hält, könnte motiviert sein, sie bei der Verbreitung der in und mit ihr entstandenen wissenschaftlich kontrollierten Erkenntnisse und praktischen Maßnahmen zu unterstützen. Ihr Nutzen ist in der folgenden Übersicht zusammengestellt.

  

Der durch wissenschaftlich Studien nachgewiesene individuelle  und gesellschaftliche Nutzen des Einbaus der GfG-Erkenntnisse und –Maßnahmen in die Lebensführung

 

individuell

gesellschaftlich*

Größere geistige Leistungsfähigkeit,

                                        höherer IQ

Besseres Wohlbefinden, einschließlich  Stärkeres Selbstvertrauen

Mehr Erfolg beim Lernen

Bessere Schulnoten

Höherer Bildungsniveau

Größerer Schutz vor Arbeitslosigkeit

Besserer und sichererer Beruf

Höheres Einkommen

Mehr gesellschaftliche Mitgestaltung

Mehr Gesundheit, einschließlich

                   geringerem Demenzrisiko

Längere Lebensdauer


Zunahme an

 Wohlhabenheit

 Rationalität

 Fairness

 Gesellschaftlich-kul-      tureller Modernität 

 Bildungsniveau 

 Erwachsener

 Bürokratieeffizienz und

               –Schnelligkeit

 Rechtsstaat

 Bruttosozialprodukt

 Lebenstempo

 Bücherzahl

 Nichtkorruption

 Demokratie


  *in enger Anlehnung an: Lynn, R., Vanhanen, T. (2002) IQ and the wealth of nations. Westport, CT: Praeger.Rindermann, H. (2006) Was messen internationale Schulleistungsstudien? Psychologische Rundschau 57 (2): 69-86.

 

 

 

Von Mitteilungen durch die Presse ist insbesondere zu erwarten, dass hier die journalistische Kompetenz konzentriert ist, Personen anzusprechen, die vom Stil der Ausdrucksmöglichkeiten der GfG überfordert sind. Inhaltlich werden Journalisten viele Anknüpfungsmöglichkeiten an täglichen Hilfen für eine Lebensführung in geistiger Fitness und an der Widerlegung verbreiteter, aber für die geistige Fitnessförderung schädlicher Mythen finden. Insgesamt liegen seit wenigen Jahren für die meisten Mitmenschen viele interessante neue Erkenntnisse vor.

 

Beispiele für Ansatzpunkte der Presse: Die folgenden Hinweise auf

Förderungen der geistigen Fitness beruhen auf wissenschaftlichen Studien. Deren Veröffentlichungsquellen wurden der Übersichtlichkeit halber hier nicht angeführt. Fast alle sind in den Literaturverzeichnissen dieser Bücher wiedergegeben: Lehrl, S. & Sturm, P. (2013) Brain-Tuning: schneller – schlauer – konzentrierter. Weil dein Gehirn mehr kann. Göttingen: BusinessVillage. -  Lehrl S, Wagner G, Gräßel E (Hrsg) Geistig fit in Schule, Beruf und Alltag. kopaed Verlag: München, 2017.

 

Tägliche Hilfen:

 

  • Ein bestimmtes Blaulicht erhöht die Wachheit und Denkgeschwindigkeit, gelbes Licht senkt beide
  • In geschlossenen Schulräumen und Großraumbüros erhöhen sich oft die CO2-Konzentration und die Temperatur und verringern IQ und Konzentrationsvermögen
  • Bei 2,5 Litern an täglicher Flüssigkeitszufuhr fühlen sich Erwachsene am wohlsten und leisten geistig am meisten
  • Die meisten Deutschen essen täglich nicht die von der Weltgesundheitsorganisation empfohlenen fünf Portionen an Gemüse und Obst. Das kostet sie wenigstens 5 IQ-Punkte und erhöht das Krebs-, Diabetes- und Demenzrisiko
  • Zuhörer und Zuschauer bekommen während Bewegungen wie Kaugummikauen oder Mitschreiben mehr mit
  • Personen mit geringer Muskelkraft haben einen relativ geringen IQ, können ihn aber durch Muskelstärkung erhöhen 
  • Durch Verbesserungen der körperlichen Ausdauerleistung erhöhen sich IQ und Wohlbefinden
  • Nach der Beseitigung der Linsentrübung (= grauer Star, Katarakt) durch eine Operation steigen IQ und Selbstvertrauen
  • Beseitigungen von Hörminderungen durch Hörhilfen erhöhen das Intelligenzniveau und Selbstvertrauen
  • Faulenzerurlaub, Klinikaufenthalt, Gefängnisaufenthalt, Heimaufenthalt verringern IQ und Wohlbefinden; mentale Übungen in dieser Zeit halten die Minderungen auf und erhöhen den IQ sogar über das frühere Niveau

Die angeführten körperlichen Maßnahmen wirken auf Geist und Gedächtnis und gegebenenfalls gegen eine Altersdemenz noch mehr, wenn gleichzeitig geistige Herausforderungen herrschen. Letztere können mentale Übungen wie MAT-Übungen sein (MAT = Mentales Aktivierungs-Training).

 

Ab hier noch nicht bearbeitet

 

Widerlegte Mythen: Fußballprofis sind keine Geistesleuchten. IQ ist genetisch vorgegeben, entfaltet sich auf sein vorbestimmtes Niveau; Hochbegabung ist genetisch vorgegeben. ein Nachwuchswissenschaftler möchte mit Mythen über das Gehirn aufräumen und belebt einen alten Mythos wieder, um die Verbreitung und praktische Umsetzung moderner Erkenntnisse zu verhindern. – Auch Demenzrisiko ist genetisch vorgegeben. Demenz ist festes Schicksal.

Um Mitglied in der Mensa-Vereinigung, dem Club der geistig Hochbegabten zu werden, braucht man mindestens den IQ 130. Haben ihn die Mensaner wirklich?

 

Neue Erkenntnisse an Theorie: Es brächte dem wissenschaftlichen Fortschritt und der Bevölkerung einen Gewinn, wenn der IQ nur noch Geschichte wäre; Konzept der Intelligenz mit Anknüpfung an IT-Konzepten ABDD-Modell; frühstückende Schülerinnen und Schüler zu besseren Noten;  

 



 

 

 

 

 

 

 

 


Bei dieser Pressemitteilung geht es um den IQ (Intelligenzquotient): Diese weltweit verbreitete Erfindung aus Deutschland hat zwar ihre unübersehbaren Meriten. Jetzt beginnt der IQ als geistiges Leistungsmaß aber zunehmend zu schaden und sollte ersetzt werden. Die GfG empfiehlt etwas Besseres, das unbeanstandet die Prüfung international führender Intelligenzpsychologen überstanden hat. Zum Einlesen bzw. als Ergänzung finden Sie einen Artikel unter "--- Neue Veröffentlichungen" (hier 02. Hat der IQ ausgedient?). 

 

Pressemitteilung der GfG
Ist die Zeit des IQ vorbei? - Es brächte dem wissenschaftlichen Fortschritt und der Bevölkerung einen Gewinn, wenn der IQ nur noch Geschichte wäre
Pr-GfG.IQ0-2016.pdf [ 199 KB ]

 

                                                        

   

"Hirnjogging ist blanker Unsinn!"

Folgenschwere Inkompetenz eines Systems

Ein Nachwuchswissenschaftler möchte mit Mythen über das Gehirn aufräumen und belebt einen alten Mythos wieder, um die Verbreitung und praktische Umsetzung moderner Erkenntnisse zu verhindern. Damit schadet er Personen mit Demenz oder Demenzrisiko. Näheres unter "Wirklich geistig fitter". 

 

Um Mitglied in der Mensa-Vereinigung, dem Club der geistig Hochbegabten zu werden, braucht man mindestens den IQ 130. Haben ihn die Mensaner wirklich?

Näheres siehe unter "Außergewöhnliche Leistungen".

 

Profifußballer werden oft als geistig minderbemittelt dargestellt. Tatsächlich sind sie aber weit überdurchschnittlich intelligent wie Intelligenzmessungen aus Schweden feststellen.

Philipp Lahm gilt sogar als einer der intelligentesten Fußballer aller Zeiten, obwohl er nur die Mittlere Reife abschloss. Mehr unter ("Geistige Topleister").

Gehirntraining im Jahr 2017

Wir von der Gesellschaft für Gehirntraining e. V. (GfG) halten es für dringend notwendig, das inzwischen weit verbreitete und mit der Zeit begrifflich verwässerte Gehirn-Jogging durch etwas exakt Definiertes und Effizienteres zu ersetzen. Damit keine Verwechslungen auftreten, wurde eine neue Bezeichnung geprägt, nämlich "Brain-Tuning". Darauf wird auf dieser Webseite ausführlicher eingegangen, außerdem auf das Nachfolgende:

  

Während der  jahrzehntelangen theoretischen und praktischen Auseinandersetzung mit geistiger Leistungsförderung kristallisierten sich bei den Nutzern drei deutlich unterscheidbare Interessen heraus, sich mit diesem Gebiet zu beschäftigen: ein gesellschaftliches Motiv und zwei individuelle Bedürfnisse.

 

Das gesellschaftliche Interesse geht von der erst jungen wissenschaftlichen Erkenntnis aus, wonach das Wohlergehen der Staaten und sogar der Regionen innerhalb Deutschlands mit zunehmender geistiger Leistungsfähigkeit ihrer Bürger steigt. Aus gesellschaftlicher Sicht ist es deshalb wichtig, die Förderung der mentalen Fitness der Bürger anzuregen und zu unterstützen.

 

Die beiden individuellen Interessen unterscheiden sich nach der persönlichen Selbstwahrnehmung:

   

  1. Hält man sich bereits für geistig fit und möchte diese Stärke erhalten oder gar ausbauen?
  2. Sieht man bei sich Schwächen wie Intelligenzminderungen oder häufige Wortfindungsstörungen, die es zu beseitigen gilt? 

Je nach vorherrschendem Interesse werden unterschiedliche Konzepte und Maßnahmen relevant. Dazu, wie erwähnt, gleich mehr Details.

   

Es folgen
 

  1. Der Nachfolger von Gehirn-Jogging
  2. Hilfe für die Gesellschaft oder die Person?

          2.1 Gesellschaftliches Interesse   

         2.2 Interesse an der Erhaltung und am Ausbau persönlicher Stärken
       2.3 Interesse an der Beseitigung von geistigen Defiziten

Falls Sie besonders an konkreten Projekten interessiert sind, die gegenwärtig in der GfG "am Laufen" sind, klicken Sie auf "Zurzeit im Mittelpunkt".  

     


 

1 Der Nachfolger von "Gehirn-Jogging"

"Braintuning.MAT" ist der Nachfolger von Gehirn-Jogging, das wir im August 1981 aus der Taufe gehoben hatten. Damals war noch vieles ungeklärt oder nicht durch wissenschaftliche Studien überprüft. Außerdem erhielt der Ausdruck in der Öffentlichkeit viele Bedeutungen und war schließlich nicht mehr eindeutig verwendbar.

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Mit „Braintuning.MAT“, in dessen Mittelpunkt das Management des Arbeitsspeichers steht, ist eine jahrzehntelange Entwicklung im Großen und Ganzen abgeschlossen. Wesentliche Verbesserungen erwarten wir auf diesem Gebiet nicht mehr.


Worum geht es? Darum, die Informationsverarbeitungsleistungen des Gehirns auf die Anforderungen einer Informations- und Wissensgesellschaft auszurichten. Dies mit einfachen und an Effizienz kaum überbietbaren körperlichen und geistigen Maßnahmen. Der Erfolg für die Person: geistig leistungsfähiger sein bei höherer psychischer Stabilität, mehr Lebensqualität erfahren und genießen, gesünder bleiben und länger leben.


Studien an inzwischen weit über 10.000 Personen bestätigen es: Braintuning.MAT - oft vereinfacht als "Braintuning" bezeichnet - wirkt. In wenigen Wochen wurden die Teilnehmer schneller, schlauer und konzentrierter. Die Leistungskapazität stieg im Mittel der Gruppen bis 50 %, der IQ um 18 Punkte. Relativ viele Personen gelangten in wenigen Wochen vom Niveau der geistigen Normalbegabung auf das der Hochbegabung. Die Effekte zeigten sich sowohl bei Schülern, Studenten, Azubis, Berufstätigen als auch Ruheständlern. Parallel erhöhten sich die Vitalität, das Selbstvertrauen und die Gelassenheit.


Die angeführten Wirkungen gelten für die Geistig fit-Programme, die bei Gruppen angewandt wurden, dies dazu überwiegend durch schnell instruierte Laien wie Lehrer, Ernährungs- oder Sportberater. Bei professioneller und individueller Nutzung von Braintuning.MAT, das auf die persönlichen Bedürfnisse ausgerichtet werden kann, sind noch höhere Effekte zu erwarten. 

   

Cover Brain-Tuning

Soweit die wissenschaftlichen Studien von Angehörigen der Gesellschaft für Gehirntraining e. V. (GfG) durchgeführt wurden, finden Sie viele davon, meist als Kurzfassungen in popularisierter Form in dem von der GfG herausgegebenen Magazin GEISTIG FIT (www.gfg-online.de). Etliche der Beiträge können auch an verschiedenen Stellen dieser Website eingesehen und heruntergeladen werden. Die meisten unter "--- Neue Veröffentlichungen" und "... Literatur und Links". 


 

Für den schnellen Gesamtüberblick über Braintuning.MAT eignet sich besser das Buch "Brain-Tuning", das am 22. September 2013 im BusinessVillage Verlag (Göttingen) erschienen ist.

Für Angehörige der Presse hat der Verlag unter https://www.businessvillage.de/Press_Release einen eigenen Presse-Service.

Auf jeweils wenige Zeilen beschränkte Kurzfassungen der Kapitel finden Sie am Schluss der Webpage "Braintuning.MAT".

 

Noch detaillierter geht das Buch "Geistig fit in Schule, Beruf und Alltag. - Geistige und körperliche Maßnahmen zur Förderung der mentalen Fitness im Leben ab Schulbeginn" auf das Brain-Tuning ein. An ihm sind viele Fachleute beteiligt. Es ist im Frühjahr 2017 im Kopaed Verlag: München in der Reihe KREAplus erschienen.  

 

 

 

 

 

2 Hilfe für die Gesellschaft oder die Person?

Wie eingangs erwähnt, gibt es drei deutlich unterscheidbare Interessen, die geistige Fitness zu fördern. Dementsprechend differieren auch die Zielgruppen und somit bei der Übermittlung der Konzepte und Maßnahmen von Braintuning.MAT die jeweils hervorzuhebenden Aspekte. 

Bei einem der Interessen steht der gesellschaftliche Bedarf an möglichst vielen geistig fitten Bürgern im Vordergrund. Die beiden anderen sind individueller Art: Geistige Fitness wird angestrebt, weil sie mit persönlichen Vorteilen verbunden ist. Der Unterschied zwischen beiden liegt in der Ausgangslage: Nimmt eine Person bei sich hinsichtlich der geistigen Leistungsfähigkeit und psychischen Ausgeglichenheit eher Stärken wahr oder Defizite? Je nach Interessenlage versprechen unterschiedliche Maßnahmen Erfolg.

 

2.1 Gesellschaftliches Interesse 

"Braintuning.MAT" ist der Nachfolger von Gehirn-Jogging, das wir im August 1981 aus der Taufe gehoben hatten. Damals war noch vieles ungeklärt oder nicht durch wissenschaftliche Studien überprüft. Außerdem erhielt der Ausdruck in der Öffentlichkeit viele Bedeutungen und war schließlich nicht mehr eindeutig verwendbar.

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Die gesellschaftliche Weiterentwicklung betreffend zeichnet sich das Problem ab, dass sich der Abstand zwischen den geistig sehr und weniger fitten Menschen zusehends vergrößert: Die Fitten werden immer fitter, weil sie mehr als die weniger Fitten für sich tun und dies auch können; denn sie verstehen die Bücher oder sonstigen Schriften, Vorträge und Seminare zum Thema. Zu ihm finden die mental weniger leistungsfähigen Personen hingegen kaum einen Zugang. Außerdem gehen die geistig Fitten Anbietern obskurer, genauer: wissenschaftlich unbegründeter, unwirksamer, manchmal sogar schädlicher Methoden weniger auf den Leim. 

 

Soweit die geistige Leistungsfähigkeit für eine Lebensführung in Selbstverantwortung nicht ausreicht, brauchen die Personen die Hilfe anderer (Angehörige, Lehrer, geistige Fitness-Trainer), um den Anschluss zu finden. Tatsächlich liegen seit einigen Jahren immer überzeugendere Belege darüber vor, dass sie durch derartige Helfer viel dichter an die geistige Leistungsfähigkeit der bisher Fitteren herankommen.

 

Bei den in der Lebensführung Selbständigeren, d. h. den geistig Fitteren könnte es genügen, ihnen die Relevanz der geistigen Fitness begreiflich zu machen in der Hoffnung, dass sie sich dann schon selbst weiterhelfen können. Erleichternd wäre es, ihnen Quellen zu nennen, über die sie sich näher informieren können wie www.gfg-online.de oder diese Website: www.drlehrl.de.

 

2.2 Interesse an der Erhaltung und am Ausbau persönlicher Stärken 

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Die Mehrheit der "gesunden" Erwachsenen nimmt keine geistigen Fitnessmängel an sich wahr. Sie hält sich für überdurchschnittlich intelligent. Diese vermeintliche Überlegenheit (illusory superiority) trifft auch für Personen zu, die nach Intelligenztests eine durchschnittliche und sogar unterdurchschnittliche geistige Leistungsfähigkeit zeigen. 

 

Die "objektiv" sehr und hoch intelligenten Personen halten sich typischerweise zwar auch für geistig überlegen, aber dies nicht so ausgeprägt wie sie es tatsächlich sind. Das mag der Hauptgrund sein, warum sie nicht erst vom Nutzen überzeugt werden müssen, sich mit geistigen Fördermaßnahmen zu befassen. Sie tun es ohnehin schon, sind aber froh, wenn sie eine Orientierung über verlässliche, wissenschaftlich begründete Konzepte und Maßnahmen erhalten, damit die Effizienz ihres Zeit- und Energieaufwands nicht durch ungünstige Methoden auf einem niedrigen Niveau bleibt. Da sie im Umgang mit Texten und Grafiken geschickt sind, können ihnen die Websites der GfG (www.gfg-online.de) oder die vorliegende von mir (www.drlehrl.de) weiterhelfen.

 

Die "objektiv" weniger intelligenten Personen, die sich mental für überlegen halten, müssen erst vom Nutzen geistiger Trainings überzeugt werden durch Argumente wie Förderung des IQ, der Schul-, Berufs- und Alltagsleistungen, der Lebensqualität einschließlich Gesundheit, der Lebensdauer. Für die Zusammenarbeit mit diesen Personen haben sich die folgenden Regeln bewährt: Je niedriger ihre akute mentale Leistungsfähigkeit ist, desto ...

 

  • ... weniger können und wollen sie sich mit Erkenntnissen über  Zusammenhänge aus dem Gebiet der geistigen Fitnessförderung auseinandersetzen.
  • ... eher begnügen sie sich mit praktischen Übungen.
  • ... leichter sollten die Übungen sein.
  • ... stärker sollten sie zudem von Fachkundigen angeleitet und geführt werden. 


Ein konkretes Studienergebnis zu den letzten drei Punkten

Drei Gruppen Berufstätiger (50 plus) sollten von den unter "MAT-Übungen für Sie!" angebotenen Übungsseiten selbständig täglich eine Seite durchführen. Bei der Gruppe mit einem IQ, der ausgangs um 100 (= Durchschnitt) betrug, sank der Wert in den Folgewochen. Hingegen stieg er bei der Gruppe mit einem hohen IQ (um 118) und der mit einem sehr hohen IQ (um 130) je signifikant an. 

 

 

2.3 Interesse an der Beseitigung von geistigen Defiziten

Mängel der Leistungsfähigkeit von Geist und Gedächtnis wahrzunehmen führt zu einem Leidensdruck, der dazu motiviert, sich mit dem mentalen Training zu befassen. Betroffen sind unter den "Gesunden" selbstunsichere Personen oder depressive Persönlichkeiten, bei denen objektiv nicht immer geminderte geistige Leistungen im Vergleich zur Normalbevölkerung festgestellt werden können. Da die Bevölkerung im Mittel aber höchstens 70 Prozent ihrer Leistungspotenziale ausschöpft, ist es für die genannten Personengruppen kein Nachteil, sich mental zu trainieren, zumal sie sich dabei charakteristischerweise auch psychisch stabilisieren. 

  

Subjektiv nehmen oft Senioren geistige Fitnesseinbußen bei sich wahr oder sie erwarten solche, insbesondere wenn sie den Beginn einer Altersdemenz befürchten, weil sie entsprechend darüber informiert wurden. Altersdepressive Patienten klagen typischerweise über Gedächtnis- bzw. geistige Fitnessverluste, Patienten mit einer leichten Altersdemenz hingegen weniger, vermutlich, weil sie dieses Syndrom verdrängen. Bei einer mittelschweren Ausprägung wird die Demenz von den tatsächlich Betroffenen jedoch subjektiv akzeptiert, weil sie nicht mehr zu verbergen ist. Damit ist auch der nötige Leidensdruck vorhanden, die mentalen Defizite durch Trainings aufzuhalten oder sogar vorübergehend rückgängig zu machen. Die zuletzt geschilderten Personen mit Leidensdruck sind jedoch wegen ihrer geistigen Leistungsminderung in der Regel nicht mehr in der Lage, selbständig ein Gehirntraining  durchzuführen. Sie sind auf Fremdhilfe angewiesen.

 

 

 

Viele andere Personen, bei denen mit objektiven Nachweisen geistige Leistungsminderungen nachgewiesen sind, leiden subjektiv jedoch nicht. Dazu gehören viele Fehlernährte, Personen mit Trinkdefiziten (unter 2,5 l/Tag), Bewegungsmangel, Störungen der Schlafqualität, Minderungen der Sinnesleistungen. Oft treten derartige Mängel, die immer auch die geistige Fitness herabsetzen, im Faulenzerurlaub, bei Bettlägerigkeit, nach chirurgischen Operationen usw. auf. - Unter der Rubrik "Was die geistige Fitness mindert" sind mehr Einzelheiten darüber zu finden.

 

Um einen Leidensdruck zu erzeugen, müssen die zuletzt angeführten Personengruppen über ihre mentale Situation aufgeklärt werden. Hierzu kann selbstverständlich die Presse viel beitragen.

  

Bei all diesen Personen mit subjektiv wahrgenommenen aber auch objektiv nachweisbaren Mängeln ist zu beachten:

  

Mit zunehmendem Defizit an geistiger Fitness ...

  

 

  • ... sollten die Übungen geringere Anforderungen an die Schnelligkeit, Komplexität und das mentale Durchhaltevermögen stellen.
  • ... sollten geringere Anforderungen an das Verständnis für die zugrunde liegenden Zusammenhänge gestellt werden. 
  • ... sollten kompetentere Helfer herangezogen werden.    

                                                                                                                                                       06.11.2017