Schlafen für Geist und Gedächtnis

Der Schlaf kann viel dazu beitragen, geistig sehr fit zu sein und ohne Anstrengung auf Dauer viel zu lernen.

Man muss nur wissen, wie man ihn einsetzt.

 

Für die geistige Leistungsfähigkeit und psychische Ausgeglichenheit haben die Schlafmenge und - noch mehr - die Schlafqualität erhebliche Bedeutung.

Für die tägliche Schlafmenge Erwachsener hat sich eine Dauer zwischen 6 und 9 Stunden als günstig erwiesen.

Pauschal lässt sich feststellen: Wer schnell einschlafen, gut durch- und ausschlafen kann, bereitet dadurch Stunden auf einem hohen Niveau an psychischer Leistungsfähigkeit vor.  

 

Unter dem Aspekt des Lernens ist hervorzuheben, dass im Schlaf die zuvor bewusst bearbeiteten Informationen stärker als im Wachzustand abgespeichert (konsolidiert) und zudem geordnet werden. Deshalb wird, wer den Schlaf als Hilfe für die Aneignung von Wissen und Fertigkeiten nutzt, sich mit dem zu erwerbenden Lernstoff zeitlich näher am Schlafen und nicht am Anfang einer langen Wachphase befassen.

 

Das effiziente Lernen von Wissen und Fertigkeiten, die für lange Zeit zu erwerben sind wie schulische und berufliche Kenntnisse, kommt um eingeschobene Kurzschläfe nicht umhin. Da das Lernen im Schlaf nicht weh tut, sondern sogar oft angenehm ist, dient es als Anti-Stressmaßnahme und verhindert das Ausbrennen (Burnout), das viele, hinsichtlich des Lernens inkompetente Lerneifrige gefährdet. 

 

 

Schlafen Aufwachen Schlausein
Wenn Statistiken zeigen, dass nur 16 % der deutschen Erwachsenen einen Mittagsschlaf halten, ahnt man, wie viel an geistiger Fitness versäumt wird.

 

Im Kapitel "Der Bereich der somatischen Fitness" (Abschnitt "Schlafen und Wachen") unter "Die SOMECO-Treppe" zeigt eine Abbildung die Vorteile eines eingeschobenen Kurzschlafs wie beispielsweise des Mittagsschlafs für das Lernen. 

                                                                                                                                                             20.05.2015