Der Kopfleistung zuliebe: Sinne entwickeln und Minderungen der Sinnestüchtigkeit aufhalten

Zwischen Gleichgewichtssinn und geistiger Entfaltung bestehen besonders enge Beziehungen. Viele Kinder entwickeln diesen Sinn schon gar nicht annähernd ihren Möglichkeiten entsprechend. Die Folge: Das Niveau ihrer schulischen und beruflichen Erfolge bleibt bescheiden. Das spätere Einkommen und soziale Prestige ebenfalls.

    

Mit zunehmendem Alter lassen die Seh- und Hörtüchtigkeit, der Gleichgewichtssinn, der Geschmack und Geruch und weitere Sinne typischerweise nach. Parallel sinkt die geistige Leistungsfähigkeit. Bei Senioren nimmt das Risiko, als dement diagnostiziert zu werden, zu. Dagegen lässt sich einiges tun:

 

Zur Förderung des Gleichgewichtssinns können einfache Balanceübungen beitragen, beispielsweise beim Zähneputzen drei Sekunden lang auf einem Bein stehen, danach ebenso lange auf dem anderen.

 

Der Beseitigung von Seh- und Hörminderungen dienen traditionsgemäß Sehhilfen wie Brillen, Kontaktlinsen oder augenärztliche Eingriffe. Die Hörhilfen wurden lange Zeit von vielen Bedürftigen teils aus guten Gründen, nämlich wegen der technischen Unvollkommenheit, abgelehnt. Sie haben sich aber in den letzten Jahren stark entwickelt. - Beim Wunsch, Sinnesminderungen zu beseitigen, sollte jeweils ein Facharzt zu Rate gezogen werden, weil von der Güte der Diagnose oft auch die Wirkung der Maßnahme abhängt.   

   

Geist schwindet mit den Sinnen
Zum Einfluss des Nachlassens der Sinne auf die geistige Leistungsfähigkeit und einige Empfehlungen, was sich dagegen tun lässt

 

Zur weiteren Literatur siehe auch Kapitel "Wirkungen einzelner biomentaler Bausteine" (Stufen der SOMECO-Treppe) unter "--- Literatur und Links".  

                                                                                                                                                           20.05.2015